Social-Media-Kanäle sind eine grandiose Möglichkeit, um sich mit Menschen aus der ganzen Welt zu vernetzen, die ähnliche Meinungen und Interessen besitzen. Aus anfänglich zaghaften und rückwirkend beinahe zurückhaltenden Interaktionen entwickelt sich eine angenehme Regelmäßigkeit, die schlussendlich sogar in enge Freundschaften gipfeln kann, die den Rahmen der Digitalität sprengen und zu Verbindungen in der greifbaren Welt werden. Doch wie in einem früheren Beitrag bereits einmal dargestellt (LINK), kann es Elemente geben, die das friedliche Miteinander stören und Probleme verursachen.

In diesem Beitrag einer 4-teiligen Serie, die über die folgenden Monate hinweg veröffentlicht wird, soll es allerdings nicht darum gehen, wie andere einem die Freude an Social Media vermiesen können, sondern wie man sich selbst den Spaß daran raubt. Namentlich sollen Gedanken und Einstellungen heute Thema sein, die sich als problematisch für den Umgang mit Twitter, Facebook & co. herausstellten. Das Hauptaugenmerk wird hierbei auf zahlreichen Hilfestellungen liegen, die dazu beitragen sollen, soziale Netzwerke gar nicht erst bzw. nicht mehr als Belastung wahrzunehmen.

Disclaimer: Dies ist der zweite Teil der Reihe. Um den ersten Teil lesen zu können: KLICK.

Viel Vergnügen!

 

 

Keine Auszeit gönnen!

Social Media kann manchmal anstrengend werden: Zwar macht es einerseits sehr viel Spaß, sich mit dutzenden, hunderten oder tausenden Menschen wieder und wieder auszutauschen. Andererseits bekommt man aber immer mal wieder das Gefühl, nichts verpassen zu wollen und es entwickelt sich der Wunsch so dieser Gruppe an Online-Menschen dazuzugehören. Schnell entsteht dann eine Sogwirkung der sozialen Kanäle, die man zu Beginn vielleicht eher spärlich benutzt hat, aber mit wachsenden Anzahl an positiven Interaktionen und menschlichen Verbindungen erwischt man sich immer häufiger bei einem kurzen Blick auf Twitter, Facebook, Instagram und co.

Dies kann auf Dauer zu einer gewissen Belastung führen, da man neben den Verpflichtungen des Alltags auch in diesen sozialen Netzwerken existiert und auch dort immer wieder verfügbar sein soll. Gerade in Zeiten, in denen man vermehrt mit anderen Menschen interagiert, kommt schnell das Gefühl auf, als würden viele Leute gleichzeitig an einem zerren/ etwas von einem wollen, weil man entweder auf Nachrichten, Kommentare oder Tweets reagieren soll. Insbesondere wenn z.B. interessante Gespräche entstehen, will man den Fluss der Unterhaltung nicht bremsen und fühlt sich verpflichtet, auch zeitnah zu antworten. Da aber solche Erlebnisse positiv wahrgenommen werden, weil uns schöne Interaktionen glücklich machen, bemerkt man nicht immer, wie kräfteraubend es ist, über mehrere Tage/Wochen immer für andere verfügbar zu sein und sein zu müssen, weil man nicht unhöflich erscheinen möchte. 

Eine Folge der aktuellen “immer-online”-Kultur kann es sein, dass der Spaß an den sozialen Kanälen geraubt wird und man weniger Lust hat, eigene Beiträge zu schreiben oder auf die Posts der anderen NutzerInnen zu reagieren, eben weil man sich selbst erschöpft hat. Grund hierfür liegt meist darin, dass man den Endorphinrausch an positiven Erlebnissen zu lange genossen und nicht darauf geachtet hat, sich auch regelmäßig Ruhephasen von Social Media zu gönnen. Schlimmstenfalls führt dieses Verhalten dazu, dass einen die Wucht des Stresses mit einem Mal trifft, man völlig die Freude verliert und am liebsten Urlaub von den sozialen Kanälen nehmen würde, wenn man sie denn überhaupt behält. Negative Elemente wie Streit und ausufernde, anstrengende Diskussionen sind hierbei weitere Stressquellen, die sich für eine schnelle Leerung des inneren Akkus verantwortlich zeichnen und den Wunsch nach einer Auszeit vergrößern. 

Hilfestellungen

Damit es jedoch gar nicht erst soweit kommt, dass man den Wunsch entwickelt, von seinen eigenen Netzwerken zu fliehen und sie vielleicht sogar löschen will, gibt es einige Tipps, wie man das eigene Verhältnis zu den sozialen Netzwerken verändern und sich selbst von so manchem Druck befreien kann. Die folgenden Hilfestellungen haben gemeinsam, dass sie für sich selbst genommen funktionieren können, aber natürlich auch in Verbindung miteinander, sodass die Entscheidung bei Betroffenen liegt, welchen Weg sie für sich selbst als richtig erachten:

 

  • Nutzung im Auge behalten (I)

Social Media und insbesondere die Interaktion mit anderen Leuten kann so viele Glückshormone freisetzen, dass einem kaum auffällt, wie viel Zeit man jeden Tag in den sozialen Netzwerken verbringt. Der Grund dafür ist einfach: nicht nur findet man online interessante Menschen, schöne Bilder und tolle Geschichten/Nachrichten, man findet auch das Gefühl, dass andere Menschen mit einem reden wollen. Man ist gefragt und jeder Like fühlt sich wie Zustimmung an, jeder Retweet wie ein Lob und jedes nette Gespräch kann zusätzlich glücklich machen.

Gegen diese Gefühle ist an sich nichts zu sagen, aber sie haben ein Problem: sie machen süchtig und meist merkt man diese weithin unbewusst existierende Sehnsucht danach erst, wenn man selbst fast ausgelaugt ist. Aus diesem Grund sei geraten Apps wie “App Usage” oder ähnliche eine Chance zu geben, die genau auflisten, welche App man am jeweiligen Tag wie oft und wie lange man sie benutzt hat. Hierdurch erhält man eine objektive Angabe darüber, wie viel Zeit man tagtäglich in sozialen Netzwerken verbringt und kann sogar mehrere Wochen miteinander vergleichen. Zusätzlich ermöglichen solche Apps auch noch, eine Benachrichtigung einzustellen, dass man zu viel Zeit mit Twitter, Facebook und Instagram verbringt. Sie warnen einen und helfen somit dabei, sich selbst daran zu erinnern, dass die Onlinewelt auch noch stehen wird, wenn man in ihr nur 1,5h am Tag anstatt z.B. 2-3h verbringt.

  • Nutzung im Auge behalten (II)

Wer sich bereits schon öfter dabei ertappt hat, wie man in den sozialen Netzwerken immer wieder die Zeit aus den Augen verliert und aus einem kurzen Schauen plötzlich eine Viertelstunde und mehr geworden ist, sollte sich etwas angewöhnen: Entweder stets die Uhr im Blick zu halten und sich selbst dazu aufrufen, nur eine bestimmte Zeit lang in den sozialen Netzwerken aufzuhalten oder, falls man die Uhr leicht vergisst, sich eine Stoppuhr am Handy stellen. Social Media kann ein wahnsinnig zeitfressendes und gleichzeitig befriedigendes Unterfangen sein, dass der Körper gar nicht merkt, wie lange man schon online ist oder man über die eigene Timeline schaut. Man ist wie im Rausch und vergisst die Zeit, ähnlich wie man auch gerne mal von einem Youtube-Video zum nächsten springt und man plötzlich eine halbe Stunde und länger Videos schaut. Man muss sich dessen gar nicht schlecht fühlen oder an sich selbst zweifeln,  denn Twitter, Facebook und co sind extra so gestaltet, dass man in ihnen versacken und Stunden verbringen kann. Umso wichtiger ist es, sich selbst Limits zu setzen, sei es beim Gesamtgebrauch (siehe den oberen Punkt) oder bei jeder einzelnen Nutzung.

  • Handy wegpacken

So schwer umzusetzen dieser Ratschlag für manche Menschen auch sein mag, aber der Impuls zu jeder Zeit, sei es beim Essen, Unterhaltungen, beim Schreiben, Lesen oder auch bei Filmen/Serien auf das eigene Handy zu schauen, ist so groß geworden, dass unser Zeitverständnis abhanden gekommen ist. Unser Gedächtnis gaukelt uns aufgrund dieser Sucht nach Aufmerksamkeit und Glückshormonen vor, wir hätten schon lange nicht mehr auf das handy geschaut, nur damit wir es wieder einmal hervorkramen. Hierbei können die Abstände von vielen Minuten leicht auf mehrere Handy-Checks in einer Viertelstunde anwachsen.

Das ist ebenfalls stressig für den eigenen Körper, da man sich eben nicht die Pause von der Welt da draußen gönnt, sich keine Zeit zur Regeneration oder für sich selbst nimmt, sondern dauerhaft in einem freiwilligen Bereitschaftsdienst ist. Das kann auf Dauer stark an den eigenen Kräften zehren, insbesondere wenn man sich zusätzlich auch noch stresst, möglichst schnell auf alles reagieren zu wollen. Da macht es am Ende keinen Unterschied, ob es auf einen Kommentar bei FB, eine Antwort bei Twitter/Instagram oder eine Nachricht bei Whatsapp/ Telegram ist. Das Muster bleibt ebenso gleich, wie sich auch das innere Stresslevel nicht verändert. Das eigene Gehirn macht da wenig Unterschied: Aufmerksamkeit bleibt Aufmerksamkeit.

Aus diesem Grund sei dazu geraten, sich selbst dazu zu trainieren, das Handy entweder auf lautlos zu schalten (als ein erster Schritt), wenn man einer Aktivität wie den eben genannten nachgeht, und sich dann mehr und mehr zu entwöhnen, dauernd auf den Handybildschirm zu schauen. Das wird am Anfang, je nach — und man muss es so hart benennen — Suchtgrad eine größere Herausforderung sein, mal 5, 10 oder 15 Minuten das Handy völlig zu ignorieren. Am besten legt man es nicht einmal in einer Armlänge, sondern in einen anderen Raum und erlaubt sich selbst dadurch, wirklich Feierabend bzw. mal mehr Zeit für sich und die eigenen Bedürfnisse nach Ruhe zu haben.

 

Followerzahlen als Druck empfinden (I)

In jedem sozialen Netzwerk geht es ab einem gewissen Zeitpunkt, sei es zu Beginn oder wenn man bereits eine Weile dabei ist, unter anderem auch darum, die eigenen Zahlen an Anhängern/ Followern mit anderen zu vergleichen. Dies kann zu Druck führen, wenn man beispielsweise weniger als andere Twitter-/ Instagram-/ Facebook- NutzerInnen hat, die aber ebenfalls über ähnliche Themen schreiben, in vergleichbaren Berufs- und Interessengebieten unterwegs sind und sich auch von der Art zu kommunizieren nicht sonderlich unterscheiden. Plötzlich steht die Frage im Raum, warum andere Menschen mehr Follower anziehen können und man selbst nicht. Schlimmer wird es sogar noch, wenn man selbst häufig Anhänger verliert, während andere weitere hinzugewinnen.

Followerzahlen sind wichtig. Ob man es sich nun eingesteht oder nicht, aber sie haben eine Bedeutung. Selbst wenn man für die eigenen Accounts nicht danach strebt, Millionen User zu erreichen, bedeuten mehr Follower mehr Wichtigkeit im jeweiligen Netzwerk. Wer 500 AnhängerInnen hat, wird mehr Relevanz zugeschrieben als jemandem der 5 Menschen hinter sich vereinigt. Das mag einem nicht gefallen, ist aber Teil des Systems, das durch die sozialen Netzwerke aufgebaut wird, gerade weil die Zahlen öffentlich sind und man sich so mit anderen vergleichen kann.

Dies kann auf Dauer zu einem Problem werden, denn wer nicht nach und nach mehr Follower generiert — während es anderen aber schon gelingt — wird Frust entwickeln und sich möglicherweise minderwertig im direkten Vergleich fühlen. Selbstzweifel kommen auf und es wird hinterfragt, was mit den eigenen Inhalten nicht stimmt, dass Menschen sie nicht in ihrer Timeline haben wollen.

Das ist ein emotional anstrengender Faktor, den es nicht zu unterschätzen gilt, insbesondere wenn man noch relativ am Anfang steht. Man wird sich immer wieder dabei ertappen, wie man ein negatives Gefühl bekommt, wenn andere NutzerInnen mehr Follower bekommen und folglich auch mehr Interaktionen haben, während die eigenen Tweets/ Bilder/ Posts kaum Likes oder Beachtung erfahren. Das kann zu inneren Konflikten führen und die Lust auf soziale Netzwerke reduzieren, weil sie einem das Gefühl geben, man sei nicht so viel Wert wie andere Menschen. Gleichzeitig setzt man sich selbst bewusst wie auch unterbewusst unter Druck, sich anzupassen und von anderen abzuschauen, wie sie denn mehr Follower bekommen. Funktioniert das aber auch nicht so gut, kann man schnell die Geduld verlieren und die Fehler bei sich selbst suchen, was negative Auswirkungen auf das eigene Selbstbild haben kann.

Hilfestellungen

 

  • Den Fokus verändern 

Anstatt sich selbst darauf zu versteifen, wie hoch oder niedrig die Zahl der Anhänger ist, sollte man die Zeit und Energie lieber dafür nutzen, die Bindung zu den Followern zu stärken, die man bereits hat. Wer immer nur nach höheren Zahlen strebt, weiß das bereits Erreichte nicht wirklich zu schätzen und sagt den eigenen Anhängern im Grunde: „Ihr reicht mir nicht!“. Das ist besonders vor dem Hintergrund schade, als dass man durch eine Fokussierung auf mehr und mehr nicht wirklich wahrnimmt, welche wunderbaren Menschen man bereits in der eigenen Timeline hat. Dabei verpasst man ein wenig die Chance auf gute Gespräche und sogar Freundschaften, die den Bildschirm verlassen und ins reale Leben übergehen können.

  • Die Wahrnehmung ändern

Ebenfalls hilfreich ist, es wenn man sich bewusst macht, dass die Zahl der Anhänger nicht den Menschen hinter dem Account definiert. Nur weil jemand mehr Follower hat, ist der Mensch als solcher nicht direkt mehr wert. Lediglich die Anzahl der Personen, die den Tweet/Post lesen oder das Bild sehen verändert sich.

Ein Teil dieser Suche nach mehr Anhängern liegt darin begründet, sich selbst besser zu sehen und das Gefühl zu ermöglichen, ein wichtigerer Teil des Onlinelebens zu sein und wenn man das eben nicht schafft, kippt die Stimmung und man fühlt sich unbeachtet und unnütz. Hat man aber erst einmal verinnerlicht, dass man sich den Druck umsonst macht und viele Follower kein außergewöhnliches Selbstwertgefühl bringen, wird man weniger danach streben und mehr das genießen, was man hat.

Zumal eine Sache auch klar sein muss: ab einer bestimmten Anzahl von Anhängern, verändert sich auch innerlich nichts mehr. Diese Grenze ist völlig individuell, aber es ist nun einmal so, dass es egal ist, ob einem 12 oder 13, 600 oder 700, 1100 oder 1200 oder 15.000 oder 16.000 tausend Menschen folgen. So sehr man sich auch über jeden einzelnen freuen mag, verwischen die Zahlen im Kopf und man kann gar nicht mehr begreifen, wie viele Menschen diese Zahlen wirklich darstellen. Warum also nach einem Ego-Kick streben, der vergänglich ist und irgendwann kaum mehr eine Wirkung haben wird? Wäre ein entspanntes Social-Media-Verhältnis nicht wünschenswerter als dieser Stress?

 

Followerzahlen als Druck empfinden II

Eine andere Variante, warum Follower zu Unruhe führen können, findet sich paradoxerweise genau im Gegenteil zum vorherigen Punkt: Wenn die Followerzahl auf einmal rasanter steigt, als man es vorher gewohnt war, und man plötzlich nicht mehr vor einigen dutzend Leuten spricht, sondern mehrere hundert oder sogar tausende Menschen vor sich hat, die potentiell die eigenen Tweets lesen können. Das kann unterschiedliche Arten von Folgen auslösen: zum einen kann es eine innere Blockade entstehen, sodass man nicht mehr weiß, wie man die vielen Menschen unterhalten soll und sich das befreite Tweeten/ Posten vor einer kleinen Gruppe auf einmal zu einer Art Konzertsaal gewandelt hat. Man spürt die Augen auf sich, wenn man etwas veröffentlicht hat und verfolgt, wie gut es bei den eigenen Anhängern ankam. Geht ein Tweet/ Bild/ Post dann völlig unter, kann das wiederum zu Schwierigkeiten in der Selbstwahrnehmung führen und man wird unsicher, woran es denn gelegen hat. Man überlegt plötzlich vorher und zerdenkt vieles, anstatt wirklich aus dem Bauch zu agieren. Zusätzlich hinterfragt man sich immer wieder mal, welches Bild diese vielen Menschen denn von einem haben sollen, insbesondere wenn in Aussicht steht, dass man sich beispielsweise auf Messen oder Literaturveranstaltungen sieht.

Ebenfalls wird sich problematisch gestalten, wie viel man mit wachsender Followerzahl noch von sich selbst preisgeben möchte. Je nachdem wie das eigene Verhalten vorher war und wie viele Einblicke man ins Privatleben gab, kann es sein, dass man sich selbst in einen Konflikt steigert, dass man möglicherweise nicht möchte, dass mehrere hundert/ tausend Menschen z.B. Privatbilder sehen oder ihnen von Problemen erzählen, die man so im Alltag mit sich herumschleppt. Mehr Follower bedeuten auch eine größere Öffentlichkeit und man hat Dank Retweets/ Shares nicht die Möglichkeit, die Reichweite des geposteten Inhalts zu kontrollieren.

Hilfestellungen

  • Druck abschütteln!

Wie sagt man so schön? Mit Macht kommt große Verantwortung. Das ist in politischen Ämtern sicher richtig und auch mit wachsender Anhängerschaft hat man mehr Möglichkeiten, einen Tweet/ Post/ Bild mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Hierbei ist es empfehlenswert, sich nicht davon lähmen zu lassen, sondern es als Motivation zu sehen! Jeder Social-Media-Account kann eine Stimme sein, die andere Menschen zum Nachdenken bringt. Wenn dich Dinge auf der Welt stören, du Ungerechtigkeiten erlebst und/ oder sie beenden willst oder du dich für Menschen einsetzen möchtest, nutze die von dir geschaffene Bühne und erzähle der Welt davon.

Der Druck, der eben entsteht, weil man eine gewisse Verantwortung spürt, wird so in eine positive Sache kanalisiert und baut sich automatisch ab. Man kommt weniger in die Bredouille, sich selbst zu hinterfragen, weil man weiß, dass man mit dem eigenen Account— neben den privaten Veröffentlichungen und lustigen Unterhaltungen — zusätzlich noch etwas Gutes tut und dazu beiträgt, dass die positive, weltverbessernde Botschaft herausgetragen wird. Selbst wenn es mal Überwindung kosten mag, für die richtige Sache einzustehen, oder es mal Gegenwind geben kann, es lohnt sich, diesen Druck abzulegen, um wieder mehr Spaß an den sozialen Netzwerken zu besitzen!

  • Sei du selbst!

Natürlich kann es eine Umstellung sein, wenn eigene soziale Kanäle auf einmal von mehr Leuten besucht werden und man so zu einem größeren Personenkreis spricht. Nichtsdestotrotz sollte man sich diese Zahlen nicht zu sehr zu Herzen nehmen, denn eines sollte immer klar sein: die Menschen folgen dir, weil sie das, was du machst und bisher gemacht hast, mögen.

Gib ihnen mehr davon. Gib ihnen mehr von dir und der Art, die du bisher für dich im Bereich von Social Media als angenehm empfunden hast. Es ist ein wenig wie beim Tanzen: fühle die Musik, reagiere darauf mit deinem Körper und hab einfach Freude an dem, was du da machst. Fängst du aber an, dir jede eigene Bewegung zu überlegen, wirst du verkrampfen und dich des eigenen Spaßes berauben. Sei einfach so, wie du bisher immer warst und bist: dann kann sich kein Druck auf dem Social-Media-Tanzsaal aufbauen und du wirst weiterhin Freude daran haben!

 

 

Dies war der zweite Beitrag einer 4-teiligen Serie über innere Einstellungen, die dafür sorgen können, dass man die Freude an sozialen Netzwerken verliert. Über die kommenden Monate verteilt werden die weiteren Beiträge noch weitere Aspekte nennen, analysieren und möglichst hilfreiche Tipps zur Bewältigung geben! Selbstredend ist in diesem bereits veröffentlichten Beitrag noch nicht jedes Thema abgehandelt, aber es soll einen Anfang darstellen, der in Kombination mit den noch kommenden Beiträgen ein Gesamtüberblick bilden wird, in dem es vor allem darum geht, Hilfestellungen zu geben, damit Social Media nicht zur dauerhaften Belastung wird.

 

 

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3 thoughts on “Social Media – Wie man sich den Spaß raubt und wie man das verhindert! (Teil II)”

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